Dienstag, 10. November 2009
Kirche im Abseits und trotzdem nicht wirkungslos
Ich kann punkto Analyse der Situation und geforderter Strategie mehrheitlich zustimmen. Und du?
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Montag, 2. November 2009
Suche zusätzliche Betätigung - (innerhalb oder ausserhalb des Weinberg ;-)
Ich wünsche mir eine Tätigkeit im Bildungs- und/oder Forschungsbereich - innerhalb oder ausserhalb des kirchlichen Umfelds. Ich bin aber grundsätzlich auch für andere Optionen offen.
Freitag, 30. Oktober 2009
Feiern für einen guten Zweck - Benefiz-Event "5 Jahre ROCK CHURCH Vineyard Thun"


Kaum zu glauben aber wahr, wir sind als Vineyard Family bereits fünf abenteuerliche Jahre in Thun unterwegs!
- 19:30 Uhr, Apéro (mit Special guests)
- 21:00 Uhr, Türöffnung für die Benefiz-Jam session mit Tinu Schweizerhof & friends
- 21:30 Uhr, Benefiz-Jam session mit Tinu Schweizerhof & friends
Wir sammeln an diesem Abend feierlich mit kleinem Aufpreis auf jedem Glas Bier, Cola usw. für drei soziale Projekte der Stadt Thun. Die Projekte werden im Verlauf des Abends vorgestellt.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Irgendwo fängt es an - Unterrichten, zum ersten Mal

Donnerstag, 22. Oktober 2009
Gemeinde Jesu - Kirche der Perfekten?
Insbesondere Bachs Buch "Ohne die Schwächsten ist die Kirche nicht ganz" (2006) hat es mir angetan. Er fordert darin verschiedentlich, Kirche in Bezug auf mein Forschungsthema nicht als ein Nebeneinander von Behinderten und Nichtbehinderten und schon gar nicht als Kirche der Perfekten zu verstehen, sondern Kirche ist für ihn viel mehr ein "Patienten-Kollektiv, in dem sich nicht Starke (Ärzte und Pflegekräfte) und Schwache (Patienten) gegenüberstehen, in dem es vielmehr nur Patienten gibt: jeder ist auf Hilfe angewiesen, und jeder kann auf seine Weise helfen" (:343).
Was sich auf den ersten Blick wie ein saloppes Plädoyer für irgendeine Selbsthilfegruppe anhört, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen eher als notwendiges Korrektiv für eine analog zur Gesellschaft oft einseitig leistungs-, erfolgs. gesundheits- und vollkommenheitsorientierte Kirche (welcher Ausprägung und Facon auch immer) in der westlichen Welt.
Denk, denk...
Samstag, 3. Oktober 2009
Amy und das Kroki
Freitag, 2. Oktober 2009
Diskriminierung von Leitern mit Behinderung? - Aus der Studierstube
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Dienstag, 29. September 2009
Abendmahl - Vom Teilen und Gedenken
Freitag, 25. September 2009
Erinnerungen an eine geniale Geburtstagsparty
Gemütlich war's! Ein paar Jam Sessions mit Hang, Gitarre, Sax und Cajon, eine kleine aber feine Art Gallery, gute Gespräche und ein kreativer Abschluss des Events.
War einfach genial!
Ein herzliches Merci an die Film-Produzentin ;-).
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Samstag, 19. September 2009
Wie die Kirche einfach wird - Interessanter Artikel
Hier findet sich ein spannender Blog-Post in Anlehnung an den besagten Artikel.
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Freitag, 18. September 2009
Zwischen Begeisterung und Ohnmacht - Aus der Studierstube
Nein, ich habe keine einfachen Antworten erwartet. Ja, auch ich plädiere - trotz Betroffenheit - für eine differenzierte Haltung gegenüber körperlich und seelisch leidenden Leitern im Kirchenkontext. Ich verstehe nun viele Wenn und Aber, Zusammenhänge und Hintergründe und kann sie teils sogar nun ansatzweise empirisch nachvollziehen. Letztlich bewegt mich aber doch eine Art "Inkonsequenz" in unserem kirchlichen Umfeld. Das menschliche Leiden und leidende Kirchenmitglieder stehen im Fokus pastoraler Tätigkeit. Was ist aber, wenn der Pastor, der Pfarrer, der Priester selbst krank wird - langanhaltend, wahrnehmbar? Dürfen (müssen) dann - parallel zum gesellschaftlichen main stream - Leistungsorientierung und Systemerhaltung wirklich so oft höher wiegen als christliche Prämissen? Stösst die Theologie auch in diesem Punkt oft an die Grenzen der Praxis? Fragen über Fragen...
Es ist noch nicht Zeit, um hier tieferen Einblick in die Resultate meiner Forschungsarbeit zu geben. Aber der Zeitpunkt wird kommen ;-). Nun heisst es erst einmal die letzten Vorbereitungen für sicher intensive aber interessante Studientage zusammen mit weiteren MTh- und DTh-Studierenden abzuschliessen. Freue mich sehr auf diese inspirierenden Tage...
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Donnerstag, 10. September 2009
"Kontroll"-Gespräch früh morgens
"I wott dir zueluege bim Kontrolliere!", sagt sie entschlossen.
"Guet", meine ich.
"Tuesch jtze das mit em Bürschteli abchratze?", fragt sie. "Tue mau lache, Papa!", fordert sie weiter.
"Mhmh", murmle ich nur - gut eingeschäumt.
"Mama mues o kontrolliere, we sie grösser esch!", beschliesst sie unsere Konvesation.
Dienstag, 8. September 2009
Segen und Fluch von (kirchlichen) Systemen
Ein "Dauerbrenner" im Hinblick auf meine Forschungsfrage ist z.B. das Thema Nutzen und Gefahren von (kirchlichen) Systemen. Nein, hier folgt keine Abhandlung der Organisationstheorie ;-). Den Nutzen von Organisation und System hinterfrage ich auch gar nicht grundsätzlich. Mich beschäftigt aber die Herausforderung, dass sich Systeme - auch kirchliche - relativ schnell selbst zur obersten Maxime werden können. Das bleibt selten folgenlos. Der Pfad ist schmal zwischen sinnvoller Organisation im Dienst der Menschen und menschlichem Dienst am erstarrten System. Dass im zweiten Fall auch mal "system-korrigierende" Grundüberzeugungen, Werte und gar Menschen "geopfert" werden, ist in der Theorie bekannt.
Mich beschäftigt zu meinem Thema insbesondere der dadurch zum Teil in Kauf genommene Verlust an "Mitarbeiter-Potential" zugunsten einer reibungslosen Aufrechterahltung des Systems. Diese Zusammenhänge sind menschlich und nachvollziehbar. Keine Kirche ist davor gefeit - auch BroccOli's kleine Vineyard Family nicht ;-). Ich bin aber diesbezüglich auf alle Fälle schon etwas sensibler als zu Beginn meines Studienprozesses.
Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht aus der Studierstube und akademischen Lebensschule preisgeben ;-). Für eure weiterführenden Beiträge bin ich aber trotzdem dankbar...
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Dienstag, 1. September 2009
Sponsoring für einen guten (Forschungs-)Zweck

Die Stiftung Bildung und Forschung hilft mir bei der Suche nach finanzieller Unterstützung für das Forschungsprojekt. Wer meine Forschungstätigkeit finanziell unterstützen möchte, darf das somit sehr gerne über diese Stiftung tun. Die Angaben zur Bankverbindung usw. findet man auf der Website der Stiftung oder auf der Projektausschreibung.
Herzlichen Dank für alle Unterstützung!
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Donnerstag, 27. August 2009
Kym kennen gelernt...
Hoffe sehr, dass sich unsere Wege wieder einmal kreuzen, und wir dann etwas mehr Zeit zum Plaudern haben...
Samstag, 22. August 2009
Ein ROCK CHURCH Cafe zwischen Tanz und Trost
Zu Beginn tanzte unsere älteste Tochter für uns - auf Ankündigung der mittleren hin ;-) - zu einem ihrer aktuellen Lieblingssongs (ein rockig interpretierter Gospel). Einfach rührend!

Im Verlauf des Abends bewegten wir einen spannenden Text aus dem "grossen Buch" ;-). Wir stolperten über einen besonderen Kreislauf aus einem alten Brief an Christen in der griechischen Stadt Korinth:

Vielleicht ein altes Stück "Literaturgeschichte", aber noch immer erfischend und relevant für den Thuner Alltag im 21. Jahrhundert. So ähnlich wie damals, erleben wir das auch heute: Gotteserfahrungen, die Fürsorge und Unterstützung von Freunden können uns in Krisenzeiten ermutigen und trösten. Durchgestandene schwere Zeiten lassen uns sensibel für die Herausforderungen unsere Freunde und Bekannten werden. Quasi Leiden als Chance (aber nicht als Bedingung ;-). Der Wert von ein paar tiefen Freundschaften und einer fürsorglichen Weggemeinschaft wurde einmal mehr deutlich.
Hmm, hat einfach gut getan...
Montag, 17. August 2009
Wenn das Forschungsthema zugleich ein Lebensthema ist

Von wegen, Theologie ist eine "trockene" Materie... Ich bin zur Zeit vom Gegenteil überzeugt. Ich forsche bekanntlich seit Längerem zur Frage: "Wie wirken sich körperlich und seelisch leidende geistliche Leiter im Gemeindebau aus?" Das ist für mich nicht einfach nur eine nüchtern-wissenschaftliche Forschungs- sondern eine persönliche Lebensfrage - aus eigener Betroffenbeit versteht sich!
Und, weil es sich um eine empirisch-theologische Untersuchung im Kirchenkontext unseres Landes handelt, kommt hier (in Form von qualitativen Interviews) auch das Leben selbst direkt zu Wort.
Ich muss zugeben, dass ich wohl noch nie mit soviel emotionalem "Auf und ab" theologisch gearbeitet habe. Diese Materie lässt einem schlicht nicht kalt - no chance! Bin gespannt darauf, was ich persönlich und unsere Kirchenlandschaft von dieser ersten Untersuchung dieser Art (soviel mir bekannt ist) lernen kann.
Samstag, 8. August 2009
Wenn der Weg im Dunkeln liegt - oder zumindest "unscharf" scheint
Vielleicht kennst du es auch, dass einem sein persönlicher Weg manchmal vor lauter Unklarheit wie im Dunkeln zu scheinen liegt? Mir zumindest ging das in meinem Leben schon mehrfach so - die vergangenen paar Jahre erst recht. Daran wurde ich erinnert, als ich unsere aktuellen Ferienfotos durchschaute. Dieses Bild hier war eigentlich "scharf" geplant gewesen. Eine kurze, unbeabsichtigte Erschütterung reichte, und die Foto landete wie künstlerisch verfremdet im Kasten.Ja, genau so erlebe ich es manchmal auch. Man denkt, dass die Dinge nun langsam "auf gute Geleise" zu rollen kommen. Aber eben, das Leben ist selten berechenbar. Schon öfters brauchte es nur ein paar unerwartete - mehr oder weniger grosse - Erschütterungen, und das Leben schien plötzlich wieder "neben den Schienen" zu verlaufen. Dass dies mitunter eine ziemlich holprige Erfahrung sein kann, brauche ich solchen mit langjärhiger Erschütterungserfahrung kaum zu erklären ;-).
Zu erleben, dass sich die Dinge teils ebenso schnell wieder "wie von selbst" in gute Bahnen lenken, ist allerdings eine umso prägendere Erfahrung. Es besteht also Hoffnung, auch für aktuell scheinbar dunkle und unscharfe Wegführungen.
Einmal scharf stellen und Licht einschalten, bitte!
Mittwoch, 5. August 2009
Gibt es einen Bananenkisten-Fluch?
In solchen Phasen frage mich mich mehr oder weniger ernsthaft, ob es wohl so etwas wie einen Bananenkisten-Fluch gibt :-). Ja, ja, ich weiss, bibelfeste Christen trösten sich in solchen Fällen häufig mit dem Spruch, dass "wir hier auf Erden keine bleibende Stätte haben" und zeitlebens "Fremde" sind. Ehrlich gesagt, bin ich aber selten so biblisch begründet relaxt, sondern kämpfe eher mit meiner Unliebe gegenüber ständigen Veränderungen im Leben ;-).
Montag, 27. Juli 2009
Zum ersten Mal im Kino - unerwartet und gratis!
Keine fünf Minuten vergingen, da klopfte mir jemand auf die Schulter, ein Pastorenkollege. Szene 2 war dann Gegenstand von ein paar "Wie geht es euch?", "Was tut ihr gerade?" usw. Ohne Szene 1 mitbekommen zu haben, sagte mein Gesprächspartner plötzlich: "Wir gehen grad ins Kino, Ice age 3 anssehen. Wollt ihr mitkommen? Wir laden euch ein!" Das war der Hammer, insbesondere für unsere Kids!
Szene 3 ereignete sich dann im Kino. Unsere Kids schwelgten und waren sich sicher: Dieses Vergnügen war eine Bescherung direkt vom Himmel - unter nichts ahnender aber grosszügiger Beteiligung von dritten...
(Merci, nomau, Bidi und Family! Ihr habt uns eine sehr grosse Freude bereitet.)
>>> Siehe diesen Post im Originalzusammenhang des Blogs "Mit Gott im Alltag".
Donnerstag, 23. Juli 2009
Jam Session in der Musikbar Funkhouse, Thun
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Insgesamt waren wir (fast;-) alle etwas unsicher. Was dann aus den hölzernen und blechigen Schallkörpern daherkam, konnte sich aber hören lassen. Wir waren uns einig: Mit mehr Übung und Routine liesse sich hier noch weit mehr musikalisches Spass- und Unterhaltungspotential nutzen.
Tat richtig gut, wiederholungsbedürftig! Wer kommt nächstes Mal (wieder) mit? Ich bin auf alle Fälle dabei...
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Montag, 20. Juli 2009
Nach den Ferien ist vor den Ferien ;-)
Dienstag, 30. Juni 2009
Ein Traum von Wohnen und Leben
Den letzten Sonntag verbrachten wir als Family zum grossen Teil im Thuner Strandbad - direkt am See. Das tat einfach gut! Und wieder einmal sagten wir zueinander: "Wir wohnen einfach in der schönsten Stadt der Schweiz!" Schwelg... (Ich weiss, das behaupten auch andere ;-).
Schöne und erholsame Ferien allerseits...
Donnerstag, 25. Juni 2009
Erfolg im Gemeindebau - Woran soll er gemessen werden?
Betrachte ich auf diese Frage hin das Neue Testament, drängen sich mir teils komplett andere Fragen auf. Ich werde z.B. nie gefragt, ob wir in den vergangenen Tagen als Vineyard Family versucht haben, Jesus und seinem Ruf treu gewesen und dieser Welt nach unseren Möglichkeiten eine gelebte Einladung zu ihm gewesen sind? Ich höre weiter kaum, ob durch unsere Vineyard Family die letzten Monate notleidende Menschen finanzielle, materielle oder sonstige Hilfe erfahren haben? Ich werde nie gefragt, ob der eine oder andere in irgendeiner Art etwas soziale Gerechtigkeit erfahren hat? Ich werde nie gefragt, ob Menschen, die vorher mit Glauben und Gott nichts oder nichts mehr zu tun haben wollten, durch unsere gelebte Grosszügigkeit und Barmherzigkeit - wenn auch anfangs zaghaft und zweifelnd - wieder an die Existenz Gottes zu glauben begonnen haben? Ich höre kaum die Frage, ob wir die letzten Wochen für kranke und verzweifelte Menschen gebetet hätten und sie dadurch etwas vom angebrochenen Reich Gottes erfahren haben? Usw.
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Dienstag, 23. Juni 2009
Was Tupperware mit Christsein zu tun haben kann
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Um es vorneweg zu nehmen: Tupperware und Christsein haben ehrlicherweise direkt nur mässig miteinander zu tun :-).
Vor etwas mehr als einer Woche sassen wir als Vineyard Family zum Pic Nic an einem der schönsten Orte in unserer Stadt - auf der Wiese bei den Inseli hinter dem Schiffkanal. Cool bzw. warm war es ;-).
Wenn wir zusammenkommen, essen wir fast immer gemeinsam. Man bringt etwas zum Buffet mit, und los geht's. Beim letzten Mal hatte ich allerdings mein Cajon (Percussionsinstrument/Schlagzeugersatz) zuhause gelassen. Gott sei Dank, gibt's Tupperware! Meine älteste Tochter und ich schnappten uns auf die Idee meiner kreativen Frau hin ein paar der besagten Plastik-Teile und hatten im Handumdrehen einen valablen Schlagzeugersatz beisammen. Wieder einmal überraschte mich unsere Tochter mit ihrem ausgereiften Rhythmusgefühl. "Die Kokosnuss fällt nicht weit vom Schlagbaum", oder wie sagt das Sprichwort gleich? Unter ND's fachkundiger Gitarrenbehandlung ging die kurze Jam Session locker vom Hocker bzw. vom Plastik.
Fazit: Was wäre die Welt wohl - und erst die Kirche - ohne Tupperware & Co.? Ich meine abgesehen davon, dass sie etwas weniger Sonderabfall zu verkraften hätte ;-) ...
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Leiden, darüber spricht man (nicht) - Radiosendung mit BroccOli

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Montag, 8. Juni 2009
BroccOli im Radio Life Channel - Mittwoch, 10.06.09
Diese Sendung wird zum weiteren Themenkreises meiner prämierten MA-Abschlussarbeit (2008) "Schwachheit und geistlicher Dienst" bzw. in Anlehnung daran produziert. Thema ist also das menschliche Leiden, Herausforderungen, Fragen und Antworten dazu.
Herzlich empfohlen, bei Interesse reinzuhören!
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Dienstag, 2. Juni 2009
Wenn die Wirtschaftskrise persönlich wird
Dienstag, 26. Mai 2009
Notschlafstellen mit mehr Zulauf - ein bedenklicher Trend
Ich bezweifle heute zunehmend, dass wir auf lange Sicht alleine mit staatlichen (sprich den sozial-staatlichen) Massnahmen den gesellschaftlichen Umbrüchen (Armut inkl.) gewachsen sind. Ich gehe sehr davon aus, dass künftig viel ehrenamtliche Innovation und selbstlose Fürsorge gefragt sein werden.
Wenn ich bedenke, wieviel unentgeltliche Leistung und Engagement hier insbesondere die Kirchen in unserem Land leisten, dann frage ich mich, warum man ihnen (z.B. hinsichtlich der Steuern usw.) nicht zusätzliche staatliche Begünstigungen zukommen lässt, stattdessen teils bisherige Unterstützung streicht oder den Support sogar zum vornherein ausschlägt.
Natürlich, Kirchen setzen sich nicht nur für das leibliche sondern auch für das seelische und geistliche Wohl der Menschen ein, halt ganzheitlich, aus Nächstenliebe. Das liegt quasi in der Natur der Sache. Inzwischen gehört es aber zum globalen Allgemeingut, dass der Mensch ganzheitliche und umfassende Bedürfnisse hat - also nicht nur leibliche. Gibt es denn wirklich ideologisch und sonstwie -logisch neutrale soziale Hilfsleistung? Ist nicht alles soziale Handeln letztlich eine Folge von ideologischen Grundannahmen, Überzeugungen, Werten usw.?
Ich meine, dass unser Staat (Wer ist eigentlich der Staat?;-) gut beraten ist, wenn er denjenigen, die sich uneigennützig den Nöten unserer Gesellschaft annehmen, nicht noch Steine in den Weg legt - wenn sie denn wirklich ohne auf eigenen Gewinn und Vorteil bedacht zu sein Zeit, Kraft und Geld für das Gemeinwohl investieren. Natürlich dürfen die Nöte der Menschen nicht für Missionszwecke instrumentalisiert werden. Dies gilt es aber gleichermassen für alle Gruppierungen zu berücksichtigen.
Um den Kreis zu schliessen, gibt es wirklich sozial verantwortliches Handeln, das frei von ideologischen Konzeptionen und Überzeugungen geschieht? Ich könnte ein zwei Organisationen und Bewegungen aufzählen, die vielleicht subtiler aber meiner Meinung nach nicht weniger entschlossen unter fragwürdigen "Missionsabsichten" sozial tätig sind als die Kirchen in unserem Lande.
Und, ganz nebenbei bemerkt, gäbe es unseren Sozialstaat in der Form und in dieser umfassenden Art und Weise, ohne das christlich-soziale Engagement in der Geschichte unseres Landes? Geschichtskundige kennen die Antwort wohl...
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Freitag, 22. Mai 2009
Kirche - ganzheitlich und gemeinsam gelebter Glaube an Jesus
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